Jeder Spieler, der sein Glück am Tisch versucht, stellt sich irgendwann die entscheidende Frage. Wenn man die mathematischen Grundlagen betrachtet, lautet die Antwort darauf: wie hoch ist der hausvorteil beim roulette? Dieses mathematische Gefälle sorgt dafür, dass das Casino auf lange Sicht immer einen statistischen Gewinn erzielt.

Beim europäischen Roulette liegt dieser Wert bei etwa 2,7 Prozent, da es nur eine einzige Null auf dem Kessel gibt. Sobald jedoch die amerikanische Variante mit einer Doppelnull ins Spiel kommt, verdoppelt sich dieser Wert fast und steigt auf über 5 Prozent an. Diese scheinbar geringe Differenz hat enorme Auswirkungen auf das Budget der Spieler bei längeren Sessions.

Warum die Null den Unterschied macht

Die Existenz der Null ist der einzige Grund, warum das Casino überhaupt einen Vorteil besitzt. Bei einfachen Chancen wie Rot oder Schwarz verliert der Spieler bei jedem Auftreten der Null seinen Einsatz oder bekommt diesen nur teilweise zurück, je nach den spezifischen Regeln des Tisches.

Erfahrene Spieler versuchen oft, diesen mathematischen Nachteil durch verschiedene Strategien wie das Martingale-System auszugleichen. Leider kann kein Einsatzsystem den langfristigen Hausvorteil aushebeln, da die Wahrscheinlichkeiten bei jedem einzelnen Dreh mathematisch unabhängig voneinander bleiben.